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Oberflächenköder
Oberflächenköder (Topwater)
sind eine spezielle Art von Spinnködern. Ihre Besonderheit
liegt darin, dass sie stets im Blickfeld des Anglers bleiben. Die
Geräusche und vor allem die Wellen, die Oberflächenköder
bei ihrem Spiel an der Wasseroberfläche produzieren, dienen
dazu, die Aufmerksamkeit der Raubfische auf sich zu lenken. Dies ist
besonders wichtig beim Oberflächenangeln auf Raubfische, die
nicht gut sehen können. Der Schwarzbarsch ist ein gutes
Beispiel dafür.Den richtigen Zeitpunkt für den Anhieb zu finden, ist beim Oberflächenangeln ein Kapitel für sich. Zwar hat man seinen Oberflächenköder stets im Auge und somit die vollkommene visuelle Kontrolle über ihn, doch kommt es immer wieder vor, dass Angler die Nerven verlieren und zu früh einen Anhieb setzen. Denn: Aktivitäten in der Nähe des Köders bedeuten nicht stets einen Biss. Sehr häufig kommt es vor, dass ein Raubfisch gerade den letzten Schlag mit seiner Schwanzflosse tätig, um den Oberflächenköder zu attackieren, der Angler diese Wasserbewegung jedoch schon für den Biss hält und dem Fisch den Köder vor dem Maul wegzieht.
Wer einen raubenden Fisch an der Wasseroberfläche bemerkt, der ist gut beraten, die Rutenspitze in Richtung seines Oberflächenköders auszurichten. Wichtig ist es dabei, mit der Rolle ein Stückchen Schnur einzuholen. Beide Operationen sollten man gleichzeitig und innerhalb 2 bis 2,5 Sekunden erledigen, und erst danach einen kräftigen Anschlag setzen.
Wichtig: Auf keinen Fall sollte man warten, bis man den Fisch in der Rute spürt! Wenn Sie das Gewicht des Fisches in der Rute spüren, ist die Sache schon erledigt. Entweder hat der Fisch die Falle gerade entdeckt (und kann sich befreien, bevor Sie den Anschlag setzen) oder die Haken hängen schon fest im Maul und man braucht keinen Anhieb mehr zu setzen.
Oberflächenköder
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